Aachener Friedenspreis-Träger Antonio und Alejandro Cerezo (Comité Cerezo) zu Gast in Hamburg

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Aufgrund dieser Tätigkeiten erhielten die Organisation und auch Alejandro selbst wiederholt Morddrohungen und werden seit 2002 von internationalen Freiwilligenteams der peace brigades international begleitet. In den letzten Jahren hat sich die Bedrohungssituation aufgrund der andauernden Militarisierung noch einmal verstärkt. Trotzdem halten die Mitarbeiter des Comités Cerezo seit mittlerweile über zehn Jahren an ihrer Arbeit und den Schutz der Rechte der Zivilbevölkerung fest.

Aachener Friedenspreis-Träger Antonio und Alejandro Cerezo (Comité Cerezo) zu Gast in Hamburg

Am 1. September 2012 wird die Arbeit des Comité Cerezo aus Mexiko mit dem Aachener Friedenspreis 2012 gewürdigt. peace brigades international begleitet die Organisation seit 2002. pbi Deutschland und die pbi-Regionalgruppe Hamburg freuen sich, Antonio und Alejandro Cerezo vom Comite Cerezo in Hamburg begrüßen zu dürfen.

Vortrag mit anschließender Gesprächsrunde

Zeit: Donnerstag, 13. September 2012 um 19.00 Uhr
Ort: Centro Sociale, Sternstraße 2, 20357 Hamburg
Eintritt frei - um Spende für die Inlandsarbeit von pbi wird gebeten*
Übersetzung vom Spanischen ins Deutsche

Hintergrundinformationen:
Alejandro Cerezo Contreras und seine beiden Brüder wurden im Jahr 2001 verhaftet und zu hohen Gefängnisstrafen im Hochsicherheits-gefängnis verurteilt. Dort waren sie Schikanen und Folter ausgeliefert. Ihnen wurde die Beteiligung an einem Sprengstoffanschlag in Mexiko-Stadt vorgeworfen. Allerdings entbehrte die Anklage jeder Grundlage, weshalb das Berufungsverfahren erfolgreich war und Alejandro im Jahr 2005 freigelassen wurde. Seine Brüder saßen weitere vier Jahre im Gefängnis.

Um die Festnahmen der Brüder anzuprangern und ihre Freilassung zu fordern, gründete sich 2001 das ebenfalls ausgezeichnete "Comité Cerezo“. Nach und nach weitete die Organisation seinen Wirkungsbereich auf ganz Mexiko aus und steht heute für die Verteidigung der Rechte von politisch Inhaftierten und Gewissensgefangenen ein. Gleichzeitig verteidigt das Comité Cerezo die Rechte der Zivilbevölkerung, die besonders im sogenannten "Krieg gegen die Drogen" der mexikanischen Regierung angegriffen, entführt, unschuldig inhaftiert und ermordet werden.

Aufgrund dieser Tätigkeiten erhielten die Organisation und auch Alejandro selbst wiederholt Morddrohungen und werden seit 2002 von internationalen Freiwilligenteams der peace brigades international begleitet. In den letzten Jahren hat sich die Bedrohungssituation aufgrund der andauernden Militarisierung noch einmal verstärkt. Trotzdem halten die Mitarbeiter des Comités Cerezo seit mittlerweile über zehn Jahren an ihrer Arbeit und den Schutz der Rechte der Zivilbevölkerung fest.

Informationen zur Preisverleihung am 1. September 2012 in Aachen.=3471&cHash=03a69b245919a80864a5c481b15381d5]

Foto: Antonio Cerezo mit einer pbi-Freiwilligen

* Die Inlandsarbeit ist für den Erfolg und die Fortführung der Arbeit in den Projektländern sehr wichtig. Denn ohne sie könnten keine Freiwilligen angesprochen und entsendet werden, die im Ausland Schutzbegleitung leisten. Und auch die wichtige Netzwerk- und Advocacy-Arbeit, die nötig ist, um den bedrohten MenschenrechtsverteidigerInnen wirksamen Schutz zu geben, könnte nicht mehr durchgeführt und ausgebaut werden.
Vielen Dank für Ihre Spende!

Ver en línea : Peace Brigades International

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